Heimniederlage gegen Velbert

Heimniederlage gegen Velbert

18.08.2020

Am vergangenen Sonntag spielten unsere Jungs zuhause gegen SC Velbert II., die letzte Saison in ihrem Kreis den dritten Platz der Kreisliga A belegten. Im Tor stand wieder Hornig. Die Abwehrkette von rechts nach links bildeten Hundenborn, Baumert, Meller und Hagedorn. Im Mittelfeld agierten Sandmann, R. Minopoli, Weber und Petry und vorne Jahns und Böhner. Auf der Bank saßen Vielain, Falk und Wykrota, die in der zweiten Halbzeit in die Partie kamen. 

Das Spiel begann temporeich. Es wurden viele intensive Zweikämpfe im Mittelfeld geführt. Dadurch, dass es in der Mitte so eng war, kam es auf beiden Seiten immer wieder zu Fehlpässen. Der Ballbesitz lag etwas mehr bei Velbert, was jedoch nicht dazu führte, dass sie auch die besseren Chancen hatten. Die Teutonen hielten durch engagierte Abwehrarbeit den Strafraum sauber und so konnte Velbert in Halbzeit 1 kein Tor erzielen. Auf der anderen Seite konnte etwa gegen Ende der ersten Halbzeit Petry per Elfmeter das 1:0 erzielen. Zuvor wurde Hundenborn vom gegnerischen Linksverteidiger ungeschickt zu Boden gerungen, so dass der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit verlief das Spiel ähnlich zur ersten Halbzeit weiter. Die ersten Minuten fanden wieder vermehrt im Mittelfeld statt und keine der beiden Mannschaften wurde sehr gefährlich aus dem Spiel heraus. So war es erneut ein Standard der zum nächsten Tor führte. Aus halblinker Position rund 25-30 Meter vorm Tor trat Sandmann zum Freistoß an und visierte die lange Ecke an, in welcher der Ball dann auch eintraf. Dabei sah der gegnerische Torwart nicht besonders gut aus. Der Gegner wurde daraufhin zunehmend unzufriedener, was sich in einem aggressiven bis teils unfairem Zweikampfverhalten wiederspiegelte. Kurz nach dem 2:0 kam es im Mittelfeld zu einem Zweikampf zwischen Böhner und einem gegnerischen Spieler, wobei dieser gegen Böhner leicht nachtrat. Unnötiger Weise führte diese Situation zu einer unübersichtlichen Rudelbildung, die allerdings bis auf einer gelben Karte auf je einer der beiden Seiten keine Konsequenzen hatte. Festzustellen war allerdings, dass Teutonia nun aus dem Spielfluss gebracht war, so dauerte es nicht lange, bis Velbert auf zu einfache Art und Weise den Anschlusstreffer erzielen konnte. Der rechte Innenverteidiger Velbert spielte einen Flugball auf die Höhe des 16-Meter-Raums. Dort legte der generische Stürmer den Ball auf Höpfner ab, der den Ball per Direktabnahme im oberen linken Winkel versank. Höpfner war es auch, der nur fünf Minuten später (60. Minute) direkt das zweite Tor erzielte und so stand es Unentschieden. Ärgerlich am Ausgleichstreffer war, dass unsere Jungs zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl waren, da Baumert verletzt behandelt werden musste. Zudem rettete Petry den von der linken Seite auf Tor gebrachte Ball per Grätsche auf der Linie und die Situation schien geklärt, doch kam es dann zu einem Absprachefehler in der Hintermannschaft der Überruhrer, der zum Tor führte. Nun hatte Velbert Oberwasser. Die Teutonen erschienen jetzt etwas müder, doch konnten defensiv ihre Stabilität wiederfinden, zumindest vorübergehend. In der 88. Minute gelang es den Gästen leider noch, den Siegtreffer zu erzielen und so stand zum Ende hin ein enttäuschendes Ergebnis dar. 

Alles in allem war der Test gegen Velbert ein temporeiches und zweikampfbetontes Spiel, dass vom Niveau her deutlich über dem aus der letzten Woche gegen Steele stand. Das 2:3 am Ende war angesichts des Spielverlaufs sehr enttäuschend, doch hängt auch damit zusammen, dass die Mannschaft erneut keine 90 Minuten, sondern maximal 60 Minuten ihr Niveau halten konnte. Blickt man auf die gesamte Vorbereitung dann begann diese mit dem 4:2 gegen Altenessen gut und ging mit einer starken ersten Halbzeit gegen Tusem stark weiter. Darauf folgte eine schwächere zweite Halbzeit gegen Tusem und eine besonders schwache erste Halbzeit gegen Steele, so wie im Allgemeinen ein schwaches Spiel gegen Steele. In diesem Spiel gegen Velbert sah es lange Zeit gut aus, doch führte auch wieder eine kurze Schwächephase zu einem negativen Ergebnis. Vor dem Saisonauftakt gegen Niederwenigerns Reserve, die als spielstarke und motivierte Mannschaft zu erwarten sind, folgt ein letzter Test gegen Preußen Gladbach, die als starker Kreisliga A Ligist zu betrachten sind. Kann die Mannschaft an die guten Phasen aus den letzten Spielen anknüpfen, dann sieht es gut aus fürs kommende Spiel, knüpft die Mannschaft jedoch an die Schwächephasen an, so sind die Perspektiven eher gering. Wir würden uns über jeden Zuschauer fürs kommende Heimspiel freuen und sind bereits jetzt dankbar für die Zuschauer, die uns bisher in der Vorbereitung supportet haben! 

 

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